KÖRPEREINSATZ

 

Als Autorin, Biografische Forscherin und Performancekünstlerin arbeite ich seit mehreren Jahren zur Geschichte der feministischen/queeren Performancekunst, ihrer Orte und Akteur*innen.  'KÖRPEREINSATZ. Weibliche/Queere Performancekunst' ist ein mehrteiliges Forschungs-, Publikations- und Performanceprojekt.

 

Teil I Subversion & Heilung (abgeschlossen)

Der Körper in der Performancekunst:

Der entblößte und/oder dargebotene Körper
Der verborgene und/oder abwesende Körper
Der kollektive und/oder transformierende Körper

Publikation: Sabine Küster. KÖRPEREINSATZ. Weibliche/Queere Performancekunst:

Subversion & Heilung. Berlin 2020

Performances: MUSE//MOIRA. Berlin 2019; dada_body. Dortmund/Berlin 2020

 


Teil II deutsch-deutsch-widerständig (aktuell)

Bei der Auswahl der Performances für die Publikation ‚Subversion & Heilung‘ (Part I) fiel auf, dass viele der Künstler*innen aus den USA oder aus Österreich stammten. 

Der Grund hierfür: in den USA wird schon seit Jahrzehnten feministische Kunstgeschichte gelehrt und in Österreich wurde von Gabriele Schor der Begriff der „Feministischen Avantgarde“ geprägt und mit einer umfangreichen Ausstellung und Publikation öffentlich gemacht.

Die Situation in Deutschland: über viele Archive verstreute lose Dokumente, vage Erinnerungen Einzelner an "namenlose" Aktionen oder Auftritte, langsam verblassende Fotos, Filmkassetten ohne die passende Abspieltechnik. Vergessen und Verdrängen weiblicher Kunst oder Ephemeres im besten Sinne? Viele der damals aktiven Künstlerinnen sind leider schon gänzlich aus dem kulturellen Gedächtnis verschwunden und das gilt für „beide damalige Deutschlande“ – BRD und DDR.

Der zweite Teil des Forschungsprojekts trägt den Titel ‚deutsch-deutsch-widerständig. Hier widme ich mich nun den deutschen Pionierinnen der Performancekunst der 1970/80er Jahre.  

 


Ulrike Rosenbach (*1943) Requiem für die Mütter. 1980

Teil III Ein Leben lang (in Planung)

Performancekünstler*innen und ihr Alterswerk

 

Teil IV Schwerelos (in Planung)

Performancekunst im Zusammenspiel mit Virtual Reality und Künstlicher Intelligenz