21. September 2020
Eine Kollegin aus München hatte eine lang ersehnte Weltreise geplant und ihre Wohnung gekündigt, ein Freund sich auf ein künstlerisches Stipendium "weit weg von zuhause" gefreut, ich selbst den Spätsommer und Herbst in Marseille verbringen wollen, weil diese Stadt mich erfüllt und inspiriert...und die MANIFESTA Biennale 2020 dort gastiert. Doch dann kam alles anders. Es kam Corona. Reisen in Zeiten wie diesen?! Und wenn ja, wie? Foto: Rebekka Uhlig (Performerin); Performance 'a-way' 2020

17. September 2020
Die 11. Berlin Biennale startete bereits vor einem Jahr mit einem dreiteiligen Forschungsprojekt zu „Radical Health Care & Art“ – gerade so, als hätte es schon eine Vorahnung bezüglich einer COVID 19-Pandemie gegeben... „Der Riss beginnt im Inneren“ bringt diese Ergebnisse, Erfahrungen und ihre künstlerischen Ausdrücke nun vom 5. September bis zum 1. November 2020 in einem international besetzten Ausstellungsprojekt an vier Standorten an die Öffentlichkeit. Foto: Mathias Völzke

25. August 2020
Unter #subversivekörper veröffentliche ich Beiträge, die sich mit dem weiten Feld "Körper, Widerstand und Heilung" auseinandersetzen. Heute jongliert die Autorin Joey Juschka mit Zahlen, Dildos, Geschlechterrollen und weiteren Zutaten. Sie lädt zudem ein, Amazone zu sein, zur Amazone zu kommen, als Amazone zu kommen oder...

28. Juli 2020
Unter #subversivekörper veröffentliche ich eigene und Beiträge von Gastautor*innen, die sich mit dem Potential unserer Körper im Widerstands- und Heilungskontext beschäftigen. Heute wird es kontrovers: die Künstlerin und Wissenschaftlerin Theresa Schubert verspeist sich in ihrem Projekt mEAT me selbst. Kannibalismus, Kunst oder Forschung?

18. Juli 2020
Unter #subversivekörper veröffentliche ich Beiträge, die sich mit dem weiten Feld "Körper, Widerstand und Heilung" auseinandersetzen. Heute präsentiert hier die Künstlerin und Domina Hadas Hinkis ihr neues Video "Ball in the park", dass noch vor Ausbruch des Corona-Virus gedreht wurde. Zur Zeit gehört Hadas Hinkis zu denen, die darum kämpfen müssen, dass sie ihre Arbeit wieder legal und sicher ausüben dürfen.

31. Mai 2020
Ohne Erdbeben kein Tanz. Die Tänzerin Moon Ribas ist ein Cyborg; ein Mensch, der Technik mit dem eigenen Körper vereint und mit ihm experimentiert. Zusammen mit Neil Harbisson gründete sie 2010 die Cyborg Foundation. Ribas hat sich selbst 2013 einen Chip implantieren lassen, der ihr über eine seismische Datenbank mittels Vibrationen mitteilt, wenn irgendwo auf der Welt die Erde bebt.

19. Mai 2020
Was sind Subversive Körper? Sind es die Körper im politischen Widerstand, geht es dabei um Gesundheitspolitik, um Wachstum und Vergänglichkeit, um Körperkult und Sexualität? Unter #subversivekörper veröffentliche ich Texte, die sich mit dem weiten Feld "Körper, Widerstand und Heilung" auseinandersetzen. Wer bin ich, wenn ich nur ich selbst bin? fragt sich die Fotografin Carla Pohl und beschreibt und bebildert hier ihre (körperlichen) Empfindungen während des Rückzugs in "Corona-Zeiten".

15. Mai 2020
Ich liebe es mir sehr dicke Schals oder Tücher um Kopf und Gesicht zu schlingen, performe gerne mit abstrusen Masken, verschleiere mich im Tanz, aber plötzlich ist da dieser dünne Fetzen Stoff, genannt Atemschutzmaske und genau unter dieser bekomme ich einfach keine Luft mehr. Ich kann nicht unterscheiden zwischen "gefühlter oder reeller Not", weil alle inneren Alarmglocken schon läuten und eine Überprüfung nicht mehr möglich. Maske(n) tragen - Auftakt zur Reihe #subversivekörper

14. April 2020
„Mein unbezahlter Vollzeitjob ist es, unverschämt fett, queer und femme/inist zu sein". Performerin Julischka Stengele nimmt kein Blatt vor den Mund, spricht aus was auch in queeren, künstlerischen Kreisen Tabu ist: fett sein und sich nicht dafür schämen; lustvoll körperlich sein. Auch Beth Ditto (Foto) und Amy Schumer gehen konfrontativ mit ihrem Körpergewicht an die Öffentlichkeit, u.a. um Mädchen Mut zu machen, dem Erwartungsdruck der Gesellschaft hinsichtlich Körperidealen zu widerstehen.

23. März 2020
"Alle Leute hier sind in dicke, abgesteckte Daunendecken eingenäht, da drin hören sie nicht, wie die Welt heult vor Schmerz, Kälte und Hunger, blind vor Wut (…) Ich aber habe keine Haut. Alle Nerven liegen bloß. Alles geht mir so geschwind an die Herzfasern." Diese Zeilen aus den 1960er Jahren stammen aus dem Tagebuch von Maria Lassnig und sind Zeugnis ihres tiefen Körperbewusstseins, aus dem heraus sie zeitlebens malte und zeichnete. Foto: Maria Lassnig. 'Women Power' 1979

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