27. Juni 2020
Unter #subversivekörper veröffentliche ich Beiträge, die sich mit dem weiten Feld "Körper, Widerstand und Heilung" auseinandersetzen. Heute präsentiert hier die Künstlerin und Domina Hadas Hinkis ihr neues Video "Ball in the park", dass noch vor Ausbruch des Corona-Virus gedreht wurde. Zur Zeit gehört Hadas Hinkis zu denen, die darum kämpfen müssen, dass sie ihre Arbeit wieder legal und sicher ausüben darf.

31. Mai 2020
Unter #subversivekörper veröffentliche ich eigene und Beiträge von Gastautor*innen, die sich mit dem Potential unserer Körper im Widerstands- und Heilungskontext beschäftigen. Heute wird es kontrovers: die Künstlerin und Wissenschaftlerin Theresa Schubert verspeist sich in ihrem Projekt mEAT me selbst. Kannibalismus, Kunst oder Forschung?

19. Mai 2020
Was sind Subversive Körper? Sind es die Körper im politischen Widerstand, geht es dabei um Gesundheitspolitik, um Wachstum und Vergänglichkeit, um Körperkult und Sexualität? Unter #subversivekörper veröffentliche ich Texte, die sich mit dem weiten Feld "Körper, Widerstand und Heilung" auseinandersetzen. Wer bin ich, wenn ich nur ich selbst bin? fragt sich die Fotografin Carla Pohl und beschreibt und bebildert hier ihre (körperlichen) Empfindungen während des Rückzugs in "Corona-Zeiten".

15. Mai 2020
Ich liebe es mir sehr dicke Schals oder Tücher um Kopf und Gesicht zu schlingen, performe gerne mit abstrusen Masken, verschleiere mich im Tanz, aber plötzlich ist da dieser dünne Fetzen Stoff, genannt Atemschutzmaske und genau unter dieser bekomme ich einfach keine Luft mehr. Ich kann nicht unterscheiden zwischen "gefühlter oder reeller Not", weil alle inneren Alarmglocken schon läuten und eine Überprüfung nicht mehr möglich. Maske(n) tragen - Auftakt zur Reihe #subversivekörper

14. April 2020
„Mein unbezahlter Vollzeitjob ist es, unverschämt fett, queer und femme/inist zu sein". Performerin Julischka Stengele nimmt kein Blatt vor den Mund, spricht aus was auch in queeren, künstlerischen Kreisen Tabu ist: fett sein und sich nicht dafür schämen; lustvoll körperlich sein. Auch Beth Ditto (Foto) und Amy Schumer gehen konfrontativ mit ihrem Körpergewicht an die Öffentlichkeit, u.a. um Mädchen Mut zu machen, dem Erwartungsdruck der Gesellschaft hinsichtlich Körperidealen zu widerstehen.

23. März 2020
"Alle Leute hier sind in dicke, abgesteckte Daunendecken eingenäht, da drin hören sie nicht, wie die Welt heult vor Schmerz, Kälte und Hunger, blind vor Wut (…) Ich aber habe keine Haut. Alle Nerven liegen bloß. Alles geht mir so geschwind an die Herzfasern." Diese Zeilen aus den 1960er Jahren stammen aus dem Tagebuch von Maria Lassnig und sind Zeugnis ihres tiefen Körperbewusstseins, aus dem heraus sie zeitlebens malte und zeichnete. Foto: Maria Lassnig. 'Women Power' 1979

21. März 2020
Was verbindest Du/was verbindet Ihr mit 'Subversive Körper', dem Jahresthema der MUSENLAND Akademie für Biografisches & Kunst? Sind es die Körper im politischen Widerstand, geht es um Gesundheitspolitik, um Wachstum und Vergänglichkeit, habt Ihr einen biografischen oder beruflichen Themenbezug, gehen Eure Assoziationen Richtung Körperkult, Sexualität oder Sport? Ich lade Dich ein an meiner Text- und Blogparade mit einem eigenen Beitrag teilzunehmen. Foto: 'Spielball' by Barbara Ambrusch-Rapp

02. März 2020
Leibhaftiges Duett ist mein fortlaufender Selbstversuch mit unterschiedlichen Partner*innen. Das erste Leibhaftige Duett fand im Februar statt und war in gewisser Weise ein Dreifach-Duett: ...eine Lapdance-Performance zwischen Performerin Joey und mir ...unter dem wachsamen Kamera-Auge der Fotografin Polly Fanniel (Fotoreihe "FU** THE NORMATIVE AWAY") ...in der Maske meiner "alten ego", der Häsin. Leibhaftig? Ja, nein oder doch... Foto: (c)polly-fannlaf.art

15. Februar 2020
Anna Halprin ist eine herausragende Persönlichkeit des avantgardistischen Tanzes. In den fünfziger gründete sie den San Francisco Dancers Workshop und beeinflusste ganze Generationen von Tänzer*innen und Choreograf*innen. Mit ihren Performances in den sechziger Jahren stellte Halprin die Konventionen des Theaters und der Gesellschaft auf den Kopf. Früh verband sie Rebellion und künstlerisches Experiment, Ästhetik und Politik, individuelle Haltung und Zeitgeist.

28. Januar 2020
Seit Beginn der 1970er Jahre erregt die Schweizer Performancekünstlerin MANON mit radikalen Selbstinszenierungen und Performances Aufsehen. Ihre Arbeiten sind persönlich und intim in der Ausübung und subversiv-kritisch auf den gesellschaftlichen Kontext bezogen (ihre Themen: sexuelle Revolution, Selbstbestimmung, Feminismus und Macht). An drei Ausstellungsorten in der Schweiz & Frankreich wird 2019/2020 ihr internationales Schaffen von den Anfängen bis heute dokumentiert und gewürdigt.

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