18. November 2020
KÖRPER lassen die deutsch-amerikanische Künstlerin Kiki Smith (* 18. Januar 1954 in Nürnberg) nicht mehr los. Seit den 1970er Jahren beschäftigt sich Smith intensiv mit der Anatomie und den Funktionsweisen des menschlichen Körpers - und das über viele Geschmacks- und Scham-Grenzen hinweg. Ihre Werke berühren, stoßen ab, sind fragil und mächtig. Ein jüngst in der Schweiz erschienenes Buch zeigt ihre behutsame Annäherung an Körper und ihre willensstarke Durchdringung des selbigen.

17. November 2020
Frauen und Erinnerungskultur! "Rückt ihre Leistungen und ihre Bedeutung für die Gesellschaft in den Fokus, löst Euch dabei von den gängigen, binären und polarisierenden Weiblichkeits- und Männlichkeitsklischees." So die Einladung der „Monacensia im Hildebrandhaus München“ zur Text- und Blogparade #femaleheritage, die an Frauen erinnern soll, die zu Unrecht vergessen wurden oder die uns sehr geprägt haben, uns am Herzen liegen. (M)Eine politisch-künstlerische Ahnin: Jill Johnston

11. November 2020
Frauen und Erinnerungskultur! "Rückt ihre Leistungen und ihre Bedeutung für die Gesellschaft in den Fokus, löst Euch dabei von den gängigen, binären und polarisierenden Weiblichkeits- und Männlichkeitsklischees." So die Einladung der „Monacensia im Hildebrandhaus München“ zur Text- und Blogparade #femaleheritage, die an Frauen erinnern soll, die zu Unrecht vergessen wurden, die uns sehr geprägt haben, uns am Herzen liegen. (M)eine künstlerische Ahnin : Elsa von Freytag-Loringhoven.

06. November 2020
Die Leibhaftigen Duette sind in diesem Jahr - nicht nur, aber auch durch die Pandemie (Vermeidung von Menschenansammlungen) - in mein Schaffenszentrum gerückt und dienen der Erforschung von Körper & Welt. Es ist ein fortlaufender Selbstversuch mit unterschiedlichen Partner*innen aus den Bereichen Tanz, Sprache, Bildende Kunst, Heilung & Forschung. Heute stirbt tänzerisch die Hoffnung - in einem Duett mit Vivien Glave und zugleich einem Hybrid-Terzett mit Julia Ketzmerick. Wir leben!

30. Oktober 2020
Welch ein Monat liese sich besser mit dem Thema des Totentanz verknüpfen als der bevorstehende November mit seinen Tagen Allerheiligen, Allerseelen und dem Ewigkeits-Sonntag. Wann und wo tanzen die Seelen den Totentanz? Warum sollten wir den Tod einladen in unser Leben? Ewige Lust - worauf? Während sich bisherige Publikation oft eher akademisch mit dem Totentanz beschäftigten, liegt mit "Dance me to the end of love. Ein Totentanz" nun ein buntes üppiges lustbetontes Cross-Over-Werk vor.

10. Oktober 2020
Unter #subversivekörper veröffentliche ich Beiträge, die sich mit dem weiten Feld "Körper, Widerstand und Heilung" auseinandersetzen. Heute stelle ich hier die Künstlerin Ana Bathe vor. Ein wilder widersprüchlicher Sog geht von ihren Fotoexperimenten und Performances aus, dem ich mich nicht entziehen mag. Ana Bathe ist eine magische Meisterin der Verwandlung/Transformation und lässt uns ahnen, dass die Parallelität diverser Kosmen bereits in uns wohnt. Foto: Diving Stories by Ana Bathe

27. September 2020
Die 11. Berlin Biennale startete mit Forschungsprojekten u.a. zu „Radical Health Care & Art“, – gerade so, als hätte es schon eine Vorahnung bezüglich COVID-19 gegeben. „Der Riss beginnt im Inneren“ bringt diese Erfahrungen und den Prozess "das Leben in all seiner Schönheit zu feiern angesichts einer Welt in Flammen" nun bis zum 1. November in einem Ausstellungsprojekt an vier Standorten an die Öffentlichkeit. Foto: 'Romani Kali Daj' (aus einer Serie von Wandschirmen) von Malgorzata Mirga-Tas

21. September 2020
Eine Kollegin aus München hatte eine lang ersehnte Weltreise geplant und ihre Wohnung gekündigt, ein Freund sich auf ein künstlerisches Stipendium "weit weg von zuhause" gefreut, ich selbst den Spätsommer und Herbst in Marseille verbringen wollen, weil diese Stadt mich erfüllt und inspiriert...und die MANIFESTA Biennale 2020 dort gastiert. Doch dann kam alles anders. Es kam Corona. Reisen in Zeiten wie diesen?! Und wenn ja, wie? Foto: Rebekka Uhlig (Performerin); Performance 'a-way' 2020

25. August 2020
Unter #subversivekörper veröffentliche ich Beiträge, die sich mit dem weiten Feld "Körper, Widerstand und Heilung" auseinandersetzen. Heute jongliert die Autorin Joey Juschka mit Zahlen, Dildos, Geschlechterrollen und weiteren Zutaten. Sie lädt zudem ein, Amazone zu sein, zur Amazone zu kommen, als Amazone zu kommen oder...

28. Juli 2020
Unter #subversivekörper veröffentliche ich eigene und Beiträge von Gastautor*innen, die sich mit dem Potential unserer Körper im Widerstands- und Heilungskontext beschäftigen. Heute wird es kontrovers: die Künstlerin und Wissenschaftlerin Theresa Schubert verspeist sich in ihrem Projekt mEAT me selbst. Kannibalismus, Kunst oder Forschung?

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