02. Juni 2019
Es war ein Körper-Reiches, das diesjährige Performing Arts Festival Berlin. Insbesondere der weibliche Körper, betrachtet aus individuell-persönlicher, historischer, gesellschaftlicher, politischer und kulturell geprägt ästhetischer Sicht, stand im Mittelpunkt vieler Aufführungen. Die Performer*innen suchten und fanden die Balance zwischen natürlicher Bewegung und Aufzeigen der erzwungenen Anpassungen des Körpers an vorherrschende ästhetische wie kulturelle Erwartungen und Normen.

11. Mai 2019
100 Jahre Dada! 100 Jahre Bauhaus! 100 Jahre Performance Kunst??! Viel zu zeitgenössisch und im ständigen Format- und Ausdrucks-Wandel begriffen, als das wir auf die Idee kämen der Performance einen würdevollen 100-Jahre-Lorbeerkranz umzuhängen. Dabei liegen doch wichtige Wurzeln eindeutig in oben genannten beiden Strömungen, Dada und Bauhaus. Oder wurden die 100-Jahr-Feierlichkeiten abgesagt wegen der zu hohen Frauenpräsenz? Egal: ich feiere wunderbare Performerinnen beim PAF 2019...

11. Mai 2019
Etwa vor 1 Jahr wurde ich über eine Kollegin auf eine Veranstaltung in München aufmerksam: MUTGESTALTER. Dieser Titel samt Veranstaltungsfoto (die Frau am Berg) weckte meine Neugierde und lies sofort die Assoziationsmaschine anlaufen. Was ist Mut? Hat MUT zu tun mit TUN? Sind die Mutigen die besseren Menschen? Wann war ich mutig? Gibt es Alltagsmut? Altersmut? Braucht es für den Mut Zeug*innen? Nun bin ich selbst zu Gast bei Mutgestalter 7.0 und kann aus meinem Gedanken-Karussell berichten...

04. Mai 2019
Das Jahresthema der MUSENLAND Akademie in diesem Jahr dreht sich um Schicksal/Zufall. Neugierig frage ich heute Euch: Was verbindet Ihr denn mit den Begriffen Schicksal und Zufall? Gab es Schicksalsschläge, die Euren Weg beeinflusst haben? Spielt Ihr mit dem Zufall? Spielen Schicksal und Zufall eine Rolle in Eurem Berufsleben? Wie schaut Eure Familie, Eure Gesellschaft/Kultur, Euer Glaube/Eure Religion auf dieses Thema? Ich suche Eure Texte und starte heute diese Ausschreibung...

29. April 2019
Performancekunst scheint die Kunstform schlechthin zu sein, die Künstlerinnen den Freiraum gewährt auf vielschichtige Weise die individuelle wie kollektive Biographie in den Blick zu nehmen, den eigenen Körper ins Spiel zu bringen, mit Tabus zu experimentieren, Wunden zu heilen, sich zu befreien. In meiner neuen Blogreihe 'Biographie, Körper, Performance' stelle ich ab Mai Pionierinnen und aktuelle Akteurinnen des grenzenlosen Spiels der Performance vor. Foto: Raeda Saadeh (Palästina)

16. April 2019
Yayoi Kusama (* 1929) ist nicht nur eine der populärsten Künstlerinnen Japans (ihre schrill-bunte Welt ist die perfekte Kulisse für die Art- , Design- und Modewelt), sie ist zudem eine Pionierin der feministischen Kunst der 70er Jahre und wird abwechselnd zur Konzeptkunst, zum Minimalismus, zum Surrealismus & zur Psychedelischen Kunst gezählt. Auch mit 90 Jahren ist Yayoi Kusama immer noch eine unermüdliche Erschafferin ihrer eigenen Welten und täglich im eigenen Museum/Atelier anzutreffen.

27. März 2019
10.000 Menschen – je 100 Menschen an 100 Orten in Deutschland – werden zu Akteur*innen einer Live-Performance. Das „Theater der 10.000“ ist die bisher größte bundesweite Performance im öffentlichen Raum, die zum Dialog und zum aktiven Mitgestalten der Gesellschaft auffordern will. Initiiert hat das Projekt UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Das Projekt ist Höhepunkt und zugleich Abschluss der UNICEF-Kampagne #kindheitbrauchtfrieden für Kinder im Krieg und auf der Flucht.

25. Februar 2019
Es ist das schier Unvorstellbare was die Faszination für die indischen Palmblatt-Bibliotheken ausmacht. Auf Jahrtausende alten Palmblättern soll das Schicksal eines Jeden von uns vor Urzeiten von "zeit-sehenden" Yogis aufgeschrieben worden sein. Ein Besuch der Bibliotheken ist möglich. Vor Ort - nach Anmeldung - wird ein Hüter der Bibliothek das jeweilige Palmblatt heraussuchen und erläutern, was darauf zu lesen ist.

01. Februar 2019
Persönlich für uns. (M)eine Interviewreihe/-reise... "In diesem Jahr, 2019, jährt sich der Mauerfall zum 30. Mal. Ja, Du hast richtig gelesen. Vor dreißig, vor 30 Jahren fiel die Mauer in der Nacht von Donnerstag, dem 9. November, auf Freitag, den 10. November 1989. 28 Jahre trennte sie Deutschland. 30 Jahre sind ins Land gegangen, eine lange Zeit. Doch gleichzeitig ist spürbar, wie nahe uns die Vergangenheit noch ist, wie sehr sie uns und unsere Geschichte prägt." Doreen Trittel

26. Januar 2019
Das eigene Wohn- und damit Lebensumfeld zu verlieren ist ein Schicksalsschlag, von dem heute mehr Menschen denn je betroffen oder bedroht sind - in Großstädten wie Berlin, aber auch in vielen Städten mittlerer Größe. Die Ursache: Kapitalismus in Reinform. Das KunstKollektiv "Reflektor" macht mit der interaktiven Installation "Die Verdrängten" aufmerksam auf die Einzelschicksale hinter den Umwälzungen auf dem Wohnungsmarkt...

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