Der Musen Elixier
10. Februar 2021
...nun habe ich beschlossen, Euch die vollständige Geschichte zu erzählen. Die vollständige und wahre Geschichte von mir und dem Musenland. Das Musenland ist – so dachte ich bisher – doch meine eigene Erfindung. Aber dann kam es zu diesen unglaublichen Geschehnissen und Begegnungen. Und die hatte ich definitiv nicht erfunden. Ich bin den seltsamsten Gestalten im Musenland begegnet, habe fliegen gelernt und mir sind die Lösungen für universale Probleme zugespielt worden. Doch lest selbst...

Mein Bauch gehört mir
02. Februar 2021
Ich fühlte mich in der Zeit zurück versetzt, als ich vergangenes Wochenende spontan an einer Kundgebung gegen das verschärfte polnische Abtreibungsrecht teilnahm. In den 1990ern bin ich mit ähnlichen Protestplakaten gegen den § 218 auf die Straße gegangen. 'Mein Bauch gehört mir' war damals ein vielzitierter Slogan auf den Demonstrationen, die zu einem Teilerfolg in der BRD führten. Jetzt stehen diese Forderung und ähnliche wieder im Raum. Nicht nur in Polen, weltweit kämpfen Frauen erneut.

Die analoge Welt neu erfinden
31. Dezember 2020
Ein Rückblick auf 2020 lässt sich schwerlich schreiben, ohne auf die - uns alle mehr oder weniger fest im Griff haltende - Pandemie, auf Corona einzugehen. SUBVERSIVE KÖRPER waren das Schwerpunktthema der MUSENLAND Akademie in diesem Jahr. Und sie bleiben es nun auch noch für 2021. Der Rhythmus des jährlichen Themenwechsels wird somit unterbrochen, wie in den vergangenen Monaten viele alltäglich vertraute Rhythmen wechselten oder abrupt endeten . ALLE(s) aus dem Tritt geraten...

18. November 2020
KÖRPER lassen die deutsch-amerikanische Künstlerin Kiki Smith (* 18. Januar 1954 in Nürnberg) nicht mehr los. Seit den 1970er Jahren beschäftigt sich Smith intensiv mit der Anatomie und den Funktionsweisen des menschlichen Körpers - und das über viele Geschmacks- und Scham-Grenzen hinweg. Ihre Werke berühren, stoßen ab, sind fragil und mächtig. Ein jüngst in der Schweiz erschienenes Buch zeigt ihre behutsame Annäherung an Körper und ihre willensstarke Durchdringung des selbigen.

17. November 2020
Frauen und Erinnerungskultur! "Rückt ihre Leistungen und ihre Bedeutung für die Gesellschaft in den Fokus, löst Euch dabei von den gängigen, binären und polarisierenden Weiblichkeits- und Männlichkeitsklischees." So die Einladung der „Monacensia im Hildebrandhaus München“ zur Text- und Blogparade #femaleheritage, die an Frauen erinnern soll, die zu Unrecht vergessen wurden oder die uns sehr geprägt haben, uns am Herzen liegen. (M)Eine politisch-künstlerische Ahnin: Jill Johnston

11. November 2020
Frauen und Erinnerungskultur! "Rückt ihre Leistungen und ihre Bedeutung für die Gesellschaft in den Fokus, löst Euch dabei von den gängigen, binären und polarisierenden Weiblichkeits- und Männlichkeitsklischees." So die Einladung der „Monacensia im Hildebrandhaus München“ zur Text- und Blogparade #femaleheritage, die an Frauen erinnern soll, die zu Unrecht vergessen wurden, die uns sehr geprägt haben, uns am Herzen liegen. (M)eine künstlerische Ahnin : Elsa von Freytag-Loringhoven.

06. November 2020
Die Leibhaftigen Duette sind in diesem Jahr - nicht nur, aber auch durch die Pandemie (Vermeidung von Menschenansammlungen) - in mein Schaffenszentrum gerückt und dienen der Erforschung von Körper & Welt. Es ist ein fortlaufender Selbstversuch mit unterschiedlichen Partner*innen aus den Bereichen Tanz, Sprache, Bildende Kunst, Heilung & Forschung. Heute stirbt tänzerisch die Hoffnung - in einem Duett mit Vivien Glave und zugleich einem Hybrid-Terzett mit Julia Ketzmerick. Wir leben!

30. Oktober 2020
Welch ein Monat liese sich besser mit dem Thema des Totentanz verknüpfen als der bevorstehende November mit seinen Tagen Allerheiligen, Allerseelen und dem Ewigkeits-Sonntag. Wann und wo tanzen die Seelen den Totentanz? Warum sollten wir den Tod einladen in unser Leben? Ewige Lust - worauf? Während sich bisherige Publikation oft eher akademisch mit dem Totentanz beschäftigten, liegt mit "Dance me to the end of love. Ein Totentanz" nun ein buntes üppiges lustbetontes Cross-Over-Werk vor.

10. Oktober 2020
Unter #subversivekörper veröffentliche ich Beiträge, die sich mit dem weiten Feld "Körper, Widerstand und Heilung" auseinandersetzen. Heute stelle ich hier die Künstlerin Ana Bathe vor. Ein wilder widersprüchlicher Sog geht von ihren Fotoexperimenten und Performances aus, dem ich mich nicht entziehen mag. Ana Bathe ist eine magische Meisterin der Verwandlung/Transformation und lässt uns ahnen, dass die Parallelität diverser Kosmen bereits in uns wohnt. Foto: Diving Stories by Ana Bathe

27. September 2020
Die 11. Berlin Biennale startete mit Forschungsprojekten u.a. zu „Radical Health Care & Art“, – gerade so, als hätte es schon eine Vorahnung bezüglich COVID-19 gegeben. „Der Riss beginnt im Inneren“ bringt diese Erfahrungen und den Prozess "das Leben in all seiner Schönheit zu feiern angesichts einer Welt in Flammen" nun bis zum 1. November in einem Ausstellungsprojekt an vier Standorten an die Öffentlichkeit. Foto: 'Romani Kali Daj' (aus einer Serie von Wandschirmen) von Malgorzata Mirga-Tas

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