Grenzenlos: Sophie Taeuber-Arp
14. April 2021
Die Schweizer Avantgardekünstlerin Sophie Taeuber-Arp gilt es neu oder wieder zu entdecken. In Basel ist ihr gerade eine große Retrospektive gewidmet und die ‚Fondazione Marguerite Arp‘ hat einen hochwertig gestalteten Band mit Briefen und Postkarten von Taeuber-Arp an das Sammler-Ehepaar Anni und Oskar Widman herausgegeben, aus dem wunderbar hervorgeht, wie sie Leben und Kunst miteinander verschmelzen lies.

Verkörperte Erinnerung
09. April 2021
Was verkörpern unsere Körper? Welche Erinnerungen können uns unsere Körper erzählen? - über uns selbst, unsere Vergangenheit und unsere Zukunft? Das OYOUN lädt ein, diesen und vielen weiteren Fragen während des EMBODIED ARTS FESTIVAL künstlerisch nachzugehen. Geplant sind über 20 Performances, Filmvorführungen, Diskussionen und interaktive Interventionen.

zwischen körpern
24. März 2021
zwischen körpern – die neue Gruppen-Ausstellung der KHG (Kleine Humboldt Galerie, Berlin) - verhandelt den physischen Körper als Start- und Endpunkt, in den sich die Gesellschaft einschreibt. Dabei werden verschiedene Kontrollmechanismen untersucht, die ganz unterschiedlich auf diverse Körper einwirken. Der Ausstellungsort ein besonderer, mit hoher Assoziationskraft: eine historische Tierarzneischule mit Hebebühne, mittels der Tierkörper emporgehoben wurden und das benachbarte Schlachthaus.

Der Musen Elixier
24. März 2021
...nun habe ich beschlossen, Euch die vollständige Geschichte zu erzählen. Die vollständige und wahre Geschichte von mir und dem Musenland. Das Musenland ist – so dachte ich bisher – doch meine eigene Erfindung. Aber dann kam es zu diesen unglaublichen Geschehnissen und Begegnungen. Und die hatte ich definitiv nicht erfunden. Ich bin den seltsamsten Gestalten im Musenland begegnet, habe fliegen gelernt und mir sind die Lösungen für universale Probleme zugespielt worden. Doch lest selbst...

Nelken & Pralinen - ich will alles!
08. März 2021
"Ich will alles, ich will alles und zwar sofort!" schmetterte die dänische Sängerin Gitte einst. Ja! Alles! Sofort! Die Nelke erinnert mich an Rosa Luxemburg, die Pralinen verspeise ich zur Stärkung meines Nervenkostüms, während ich realisiere, wie weit entfernt wir sind von einer Welt, in der Frauen alles wollen dürfen und alles (sofort) bekommen können. Der 8. März bleibt solange unser jährlicher Erinnerungs- und Kampftag, bis wir angekommen sind in einer freien und gleichberechtigten Welt.

Mein Bauch gehört mir
02. Februar 2021
Ich fühlte mich in der Zeit zurück versetzt, als ich vergangenes Wochenende spontan an einer Kundgebung gegen das verschärfte polnische Abtreibungsrecht teilnahm. In den 1990ern bin ich mit ähnlichen Protestplakaten gegen den § 218 auf die Straße gegangen. 'Mein Bauch gehört mir' war damals ein vielzitierter Slogan auf den Demonstrationen, die zu einem Teilerfolg in der BRD führten. Jetzt stehen diese Forderung und ähnliche wieder im Raum. Nicht nur in Polen, weltweit kämpfen Frauen erneut.

Die analoge Welt neu erfinden
31. Dezember 2020
Ein Rückblick auf 2020 lässt sich schwerlich schreiben, ohne auf die - uns alle mehr oder weniger fest im Griff haltende - Pandemie, auf Corona einzugehen. SUBVERSIVE KÖRPER waren das Schwerpunktthema der MUSENLAND Akademie in diesem Jahr. Und sie bleiben es nun auch noch für 2021. Der Rhythmus des jährlichen Themenwechsels wird somit unterbrochen, wie in den vergangenen Monaten viele alltäglich vertraute Rhythmen wechselten oder abrupt endeten . ALLE(s) aus dem Tritt geraten...

18. November 2020
KÖRPER lassen die deutsch-amerikanische Künstlerin Kiki Smith (* 18. Januar 1954 in Nürnberg) nicht mehr los. Seit den 1970er Jahren beschäftigt sich Smith intensiv mit der Anatomie und den Funktionsweisen des menschlichen Körpers - und das über viele Geschmacks- und Scham-Grenzen hinweg. Ihre Werke berühren, stoßen ab, sind fragil und mächtig. Ein jüngst in der Schweiz erschienenes Buch zeigt ihre behutsame Annäherung an Körper und ihre willensstarke Durchdringung des selbigen.

17. November 2020
Frauen und Erinnerungskultur! "Rückt ihre Leistungen und ihre Bedeutung für die Gesellschaft in den Fokus, löst Euch dabei von den gängigen, binären und polarisierenden Weiblichkeits- und Männlichkeitsklischees." So die Einladung der „Monacensia im Hildebrandhaus München“ zur Text- und Blogparade #femaleheritage, die an Frauen erinnern soll, die zu Unrecht vergessen wurden oder die uns sehr geprägt haben, uns am Herzen liegen. (M)Eine politisch-künstlerische Ahnin: Jill Johnston

11. November 2020
Frauen und Erinnerungskultur! "Rückt ihre Leistungen und ihre Bedeutung für die Gesellschaft in den Fokus, löst Euch dabei von den gängigen, binären und polarisierenden Weiblichkeits- und Männlichkeitsklischees." So die Einladung der „Monacensia im Hildebrandhaus München“ zur Text- und Blogparade #femaleheritage, die an Frauen erinnern soll, die zu Unrecht vergessen wurden, die uns sehr geprägt haben, uns am Herzen liegen. (M)eine künstlerische Ahnin : Elsa von Freytag-Loringhoven.

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